VirtualBox-bin installieren

Vorwort

VirtualBox von Sun Microsystems ist eine Virtualisierungssoftware für Linux, Windows und andere Betriebssysteme und dient als Wirtssystem für virtuelle Maschinen. Als Gastsysteme werden sowohl x64 als auch x86-Betriebssysteme unterstützt, welche bei der Einrichtung einer neuen virtuellen Maschine zur Auswahl stehen.
Ein technisch gravierender Unterschied zur OSE (Open Source Edition) ist, dass die Closed Source Variante, um die es hier geht, eine USB Unterstützung hat.


Installation

Um die VirtualBox-bin zu installieren müssen wir als erstes zwei Einträge in die Datei /etc/portage/package.keywords eintragen.

echo "app-emulation/virtualbox-bin" >> /etc/portage/package.keywords
echo "app-emulation/virtualbox-modules" >> /etc/portage/package.keywords

Nun erstellen wir bzw. erweitern die Datei /etc/portage/package.license die aufgrund von Lizenzrechtlichen Dingen benötigt wird, um einen Eintrag.

echo 'app-emulation/virtualbox-bin PUEL' >> /etc/portage/package.license

Nachdem wir dies getan haben, können wir die VirtualBox-bin installieren.

emerge -av app-emulation/virtualbox-bin

Die Module werden in Abhängigkeit mit installiert. Als nächstes werden dann noch die von der VirtualBox benötigten Module in die Datei /etc/modules.autoload.d/kernel-2.6 eingetragen. Für Nutzer von openrc und baselayout2 heisst die Datei /etc/conf.d/modules.

vboxdrv
vboxnetflt
vboxnetadp

Damit wir als User auch die Virtualbox nutzen können, müssen wir uns der Gruppe vboxuser zurordnen.

usermod -a -G vboxusers bloedie

Bevor wir die Virtualbox starten können, loggen wir uns einmal aus und wieder ein und geben folgendes auf der shell ein:

modprobe vboxdrv
modprobe vboxnetflt
modprobe vboxnetadp

oder rebooten das System neu.
Die Virtualbox wird mit

VirtualBox

gestartet.